10.02.09 - 15:58

Sedo Domain-Marktstudie 2009

 

Soeben ist die jährliche Domain-Marktstudie von Sedo erschienen. Das Jahr 2008 war für den Domainmarkt wieder ein erfolgreiches Jahr mit beachtlichen Zuwachsraten.

Die Anzahl der Domainverkäufe wuchs um 35% und das Handelsvolumen trotz der gesamtwirtschaftlichen Schwäche des vierten Quartals um 8%  auf 53.135.710 €.

Parallel zum Handelsvolumen ist auch die Anzahl der Domainverkäufe gestiegen: Während im Jahr 2007 noch 27.270 Domains verkauft wurden, waren es 2008 mit 36.884 verkauften Domains bereits 35%  mehr. Der durchschnittlich erzielte Preis für eine Domain lag bei 1.440 Euro und ist damit um 21%  gesunken, während im Vorjahr noch eine Preissteigerung von 5% verzeichnet werden konnte.

Entgegen dieser Entwicklung erfuhren die Länderdomains mit den Endungen .de, .at und .fr teils erhebliche Steigerungen ihrer Durchschnittspreise. So stiegen die Durchschnittspreise für .de-Domains auf 1.170 € (Vorjahr: 1.017 €), für .at-Domains auf 1.082 € (Vorjahr: 776 €) und für .fr-Domains von 1.735 auf 2.846 € (Steigerung: 64%). Bei den generischen Top Level Domains (.com, .net, .org, .biz, und .info) hingegen hat eine Konsolidierung eingesetzt: Die Durchschnittspreise sind durchgängig gefallen – selbst die „Königsdomain“ .com hat ihren Vorjahreszuwachs nahezu wieder eingebüßt (Durchschnittspreis: 1.700 €).


Vertrauen in Domains mit Landeskürzel wächst

Der Domainmarkt hat sich im vergangenen Jahr sehr gut behauptetet: Auch wenn es in einigen Bereichen rückläufige Entwicklungen der Durchschnittspreise gegeben hat, so sind  diese meist auf starke Handelsaktivitäten im unteren Preissegment zurückzuführen. Anders ausgedrückt: Auch weniger attraktive Domains verkaufen sich inzwischen gut, wenn auch zu Lasten des Durchschnittspreises. Bemerkenswert ist die Entwicklung bei den Domains mit Landeskürzel: Hier kann man auch für die Zukunft beachtliche Steigerungsraten erwarten – denn die Anerkennung und das Vertrauen bei den Investoren wachsen spürbar.



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